Te Araroa 2019, Neuseeland

Wir wandern ab Januar 2019 den Te Araroa, eine Wanderung längs durch Neuseeland mit einer Länge von 3000 km. Unser Plan ist vom Süden nach Norden zu gehen, da wir so beim Start im Januar im Süden die trockenste Jahreszeit haben. Außerdem gibt es auf dem Nordteil dann weniger Stress mit dem Winter. Start ist in Bluff nahe Invercargill und unser Ziel ist das Cape Reigna auf der Nordinsel. Dazwischen kann viel passieren - mal sehen wie weit wir kommen.

Der nachfolgende Blog soll Euch zeitnah informieren, wie wir vorankommen.  Da wir einen Tracker mitführen, könnt ihr auf der Karte sehen, wo wir uns gerade befinden. In unserem Tagebuch gibt es wieder Bilder und Informationen über die Wanderung.

Zur Zeit sind wir mit der Vorbereitung und unserer Packliste beschäftigt -  stay tuned, bald geht es los!

From January 2019 onwards we are hiking Te Araroa (the long Pathway), a long-distance trail through New Zealand stretching over 3000 km. Our plan is to walk from the south to the north – this way we will start during the driest season in the south and we will have less problems with the winter in the north. We will start from Invercargill and our destination is Cape Reigna on the north island. In between a lot can happen – let’s see how far we can go.

In the following blog we will keep you posted on our progress. As we have a tracker with us you can track us on the map. In our blog you can see pictures and get information about the hike.

Right now, we are busy with preparations and packing – stay tuned we will start soon!


Te Araroa Tracking und Tagebuch (Start 22.01.2019)

So funktioniert das Tracking

Unsere Wanderung entlang des Te Araroa wird mit einem Satelliten System aufgezeichnet. Das von uns benutzte Gerät ist ein Spot Gen3, das während der Wanderung oben auf dem Rucksack befestigt wird. Die vom Spot Gen3 erfassten Koordinaten werden dabei von dem Gerät ca. alle 30 min erfasst und auf unsere Homepage projiziert. Zum Aktualisieren der Daten einfach diese Seite wieder neu laden. Die Zeitstempel der Punkte entsprechen Neuseeland Ortszeit und sind 12 Stunden versetzt. Am oberen Rand der Karte kann man unter Te Araroa, Karte bzw. Satellit die Details der Einstellungen auf der Karte ändern.

Unten findet Ihr unser chronologisches Tagebuch mit Text und Bildern. Da die Abdeckung des Datennetzes in Neuseeland sehr spärlich ist, wird es nur alle paar Tage eine Fortsetzung geben.

Wir hoffen Euch gefällt der Blog. Eure Kommentare sind wie immer sehr willkommen.


Our hike along Te Araroa will be documented by satellite. The tracker we are using is a SPOT Gen3 which will be fastened to the top of the backpack. The coordinates recorded by SPOT Gen3 will appear on the map to the left around every 30 min. To be up to date just refresh this website. The time of these coordinates are according to the local time in New Zealand (12-hour difference to Europe). In the upper left corner under Te Araroa, Karte/ Satellit you can change the settings of the map.

Below you can find our chronologically organized blog with text and pictures. As there is no continuous internet coverage in New Zealand, we will only post every other day.

We hope you like our blog. Your comments are always welcome.



Te Araroa Tagebuch


09.02.2019 Motatapu Track - von Arrowtown nach Wanaka

Puh, die erste wirkliche Bergetappe ist geschafft. Über rund 60 km ging es die letzten drei Tage über 4 Pässe, 3 Hütten und unzählige Male durch Flüsse bis zum Wanakasee. Anfangs haben wir uns noch bis zur alten verlassenen Goldgräbersiedlung in Macetown an die Originalroute des Te Araroa gehalten. Der Weg führt von Arrowtown über den Big Hill Sattel nach Macetown. Von dem Sattel hat es einen großartigen Ausblick zurück nach Arrowtown und dem Hayessee. Macetown ist eine alte verlassene Goldgräberstadt, in der einige wenige Häuser restauriert wurden. Wir sind bis hierher seit Arrowtown schon fast 5 Stunden unterwegs. Von Macetown aus geht dann der markierte Weg über einen Bach und führt immer entlang eines steilen Hangs auf und ab bis zum letzten Anstieg auf den Roses Sattel. Von entgegenkommenden Wanderern haben wir aber den Tipp bekommen, einfach dem Bach bis zum letzten Aufstieg auf den Roses Sattel zu folgen, da der markierte ins Tal führende Weg dort wieder fast zum Bach kommt. Dem Bachlauf zu folgen ist zeitlich kürzer und ohne große Steigung im Vergleich zum markierten Weg. Der Bach mäandert flach durch ein enges Tal, sodass wir oft den Bach querend die Uferseite wechseln müssen, oder gezwungen sind ganz im Bach zu gehen. Da es in letzter Zeit nicht geregnet hat, ist das Wasser aber selten mehr als knietief. An der Abzweigung zum Roses Sattel, mehr als 6 Gehstunden entfernt von Arrowtown, steht mitten in Bach ein großer blauer Bagger – wie der da hinkommt bleibt uns ein Rätsel. Für uns ist er aber das Zeichen rechts hoch zur Wegmarkierung zu gehen, denn nun geht es sehr steil 600 Hm auf den Roses Sattel hoch und auf der anderen Seite des Sattels genauso steil hinab zur Roses Hut. Auch die nächsten beiden Tage geht es oft sehr steil und teilweise exponiert auf und ab, bis wir am dritten Tag unserer Wanderung den Lake Wanaka am Campingplatz in der Glendhu Bay erreichen.

09.02.2019 Motatapu Track - from Arrowtown to Wanaka

Phew, the first mountain leg is done. During the last three days we hiked over 60 km across 4 passes, past 3 huts and through countless rivers to the Wanaka Lake. In the beginning we stuck to the original route of Te Araroa until the old abandoned gold mining town Macetown. The trail stretched over Arrowtown over the Big Hill Saddle to Macetown. The saddle has a magnificent view of Arrowtown and the Hayes Lake. Macetown is an old abandoned gold mining town where only a few houses have been restored. We walked almost 5 hours from Arrowtown here. The waymarked trail from Macetown crosses a river and stretches along a steep slope up and down until you reach the last climb up to the Roses Saddle. Oncoming hikers advised us to simply follow along the river until the last climb up to the Roses Saddle as the waymarked trail almost crosses the river there.

Following the river doesn’t take as much time and there are no steep climbs compared to the waymarked trail. The river meanders through a narrow valley so we constantly have to cross to the other bank or have to walk in the river bed. As there was no rain in the last couple of days the water is almost never deeper than knee-deep. At the junction to the Roses Saddle, which is more than 6 hours from Arrowtown, there is a blue excavator in the middle of the river – no idea how that got there. For us it marks the point where we have to walk up to the sign because now, we have to climb a very steep trail of 600 meters in height up to the Roses Saddle and on the other side of the saddle the same but downhill. Similarly, the next two days are filled with steep and partially exposed climbs and drops until we reach the Lake Wanaka and the camping site in the Glendhu Bay on the third day of our hike.



04.02.2019 Routeborn Track

Wir starten vom Zeltplatz am Greenstonesattel sehr früh. Zum einen soll das Wetter mittags auf Sturm und starkem Regen umschalten und, wir haben mit 30 km eine weite Tagesetappe vor uns. Mit dem Start um 5:30 Uhr kommen wir gut voran – als wir die erste Hütte passieren schläft dort noch alles und an der zweiten Hütte kommen die ersten Gäste gerade auf den Weg. Wir haben da schon fast 10 km in den Beinen. Der Weg zieht sich lange die Berghänge querend zum Harrissattel, mit 1250 m der höchste Punkt des Routeborn. Hier offenbart sich uns eine Zweiklassengesellschaft der Wanderer auf diesem Great Walk. Am Sattel stehen zwei Nothütten: eine für alle Wanderer und eine für die Wanderer mit Führer. Auch auf den Hütten wird hier strikt getrennt und unterschieden - den Weg laufen aber alle gemeinsam. In welche Kategorie wohl wir hier fallen, mit nicht gebucht und nicht geführt? Die Landschaft entlang des Routeborn ist sehr beeindruckend: steile und schroffe Berge, viele Wasserfälle und Seen, Gletscher und noch viel Schnee an den Südflanken der Berge. Entgegen der Wettervorhersage hält das Wetter sehr gut. Ziemlich kaputt kommen wir dann um 17:00 Uhr auf dem Parkplatz am Ende des Routeborn an. Da es hier keinen Bus gibt, müssen wir die 70 km nach Queenstown trampen. Der erste Autofahrer, den wir am Parkplatz ansprechen nimmt uns gleich bis Queenstown mit - eine weitere Nacht im Zelt bleibt uns erspart. Wir freuen uns schon auf eine Dusche, viel Essen und ein schönes Bett. Das dies dann anders kommt, weil Queenstown wegen des chinesischen Neujahrs komplett ausgebucht ist, ist dann eine andere Geschichte.

04.02.2019 Routeborn Track

We started off very early from the camping site at the Greenstone Saddle. First of all, the weather report predicts storms and heavy rain around lunch time, and we have a 30 km long leg in front of us. With the start at 5:30 AM we are making good headway – when passing the firs hut everyone is still asleep and when passing the second hut the first guests are just starting. We already have 10 km behind us. The trail streches along the mountainsides up to the Harris Saddle, which is with 1250 m the highest point of the Routeborn Track. Here you can witness a two-tier society of hikers. On the Saddle there are two emergency huts: one for all hikers and one for hikers with guides. The huts themselves are also segregated – but everyone has to hike along the same trail. Which category do we belong to? We didn’t book nor did we have a guide. The landscape along the Routeborn in impressive: steep and rugged mountains, many waterfalls and lakes, glaciers and a lot of snow even on the south faces of the mountains. Unlike the weather report predicted the weather remains beautiful. At 5:00 PM we arrive relatively tired at the parking lot at the end of the Routeborn Trail. As there is no bus that goes here we have to hitchhike the 70 km to Queenstown. the first driver that we approach at the parking lot offers to take us all the way to Queenstown – one less night spent in the tent. We are looking forward to showering, a lot of eating and a comfortable bed. That Queenstown is fully booked out because of the Chinese New Year is a different story.



04.02.2019 Von Te Anau nach Queenstown

Frisch gestärkt und mit gefülltem Rucksack trampen wir auf der SH94 zurück zum Te Araroa. Am Morgen regnet es zwar noch leicht, doch die Wettervorhersage ist gut. Wir stehen nur kurze Zeit mit dem Daumen an der Straße und schon hält ein Auto. Mit lauter Musik und viel Gequatsche mit dem freundlichen Fahrer geht es schnell zum Trail zurück. Die nächste Etappe soll mit einer 30 km langen Schotterstraße nicht so interessant sein. Nach etwa 100 m gehen durchfährt mich ein Schreck - wo sind meine Wanderstecken? Oh Mist, habe ich die im Auto liegen gelassen? Oder liegen die noch in Te Anau an der Straße?

Kurz entschlossen trampe ich nach Te Anau zurück. Das hin und her geht recht flott, da die Straße viel befahren ist - doch die Stecken bleiben verschwunden. Jetzt hilft kein Jammern, dann muss ich eben bis Queenstown ohne Stecken gehen. Wir laufen etwas lustlos und ich wegen meiner Stecken grübelnd die Schotterstraße entlang. Nach etwa 6km kommt das erste Auto von hinten - und hält an.

Ob wir mitfahren wollen, zu den Mavoraseen. Na klar! Das Auto ist zwar schon voll mit Gepäck und Christine muss auf meinem Schoss sitzen. Doch wir sind hier lieber schlecht gefahren als noch weitere 24 km auf der harten Schotterstraße gelaufen.

Am ersten See steigen wir aus und gehen zu Fuß weiter. Wir schaffen es noch bis zur Careys Hut am Ende des Sees. Auf dem Weg müssen wir durch viele Bäche und Pfützen. Sind wir am Anfang noch sehr vorsichtig um all das Wasser herumgelaufen, haben wir inzwischen die Hemmung verloren und laufen einfach durch. Die Schuhe werden untertags eh nass, und durchlaufen geht viel schneller, als akrobatisch drumherum zu laufen. Am nächsten Tag laufen wir den Mararoa Fluss entlang durch ein wunderschönes einsames weites Hochtal und erreichen abends die Greenstone Hut. Te Araroa geht jetzt eigentlich das Tal hinab zum Parkplatz am Wakatipu See und dann per Anhalter nach Queenstown - doch wir haben andere Pläne. Von der Greenstone Hut wandern wir einen Tag das Greenstonetal hoch und stoßen da auf den Routeborn Track, einer der Great Walks Neuseelands. Vom letzten Zeltplatz im Greenstonetal müssen wir dann den Routeborn an einem Tag gehen, da zelten verboten ist, und die drei Hütten am Weg schon ein halbes Jahr vorher ausgebuchte sind.

04.02.2019 From Te Anau to Queenstown

With now-found strength and filled up backpacks we hitchhike back to Te Araroa. In the morning it is raining but the forecasts are good. It doesn’t take long until a car stops. With loud music and chit chat with the friendly driver it doesn’t take long until we are back on the trail. The next 30 km of metaled road is not supposed to be too interesting. After walking around 100 m I stop in shock – where are my walking poles? Oh no did I leave them in the car? Or are they still in Te Anau next to the Street?

After giving it some thought, I hitchhike back to Te Anau. The back and forth doesn’t take that long because the street is not very frequented – however the poles remain to be found. No point in complaining – this means I will have to walk without poles until Queenstown. We start walking along the street a bit wearily and I am lost in thought about my poles. After around 6 km the first car drives past us – and stops. Do we want a ride to the Mavora lakes? Of course we do! The car is full of luggage and Christine has to sit on my lap. But we prefer an uncomfortable ride than walking 24 km on the hard road.

On the first lake we get out and continue by foot. We walk until the Careys Hut at the End of the lake. Along the way we have to wade though many rivers and puddles. In the beginning we tried to carefully walk around the water but by now we have lost all inhibitions and just walk though. During the day the shoes get wet anyways and walking though the water is much faster than walking around it. The next day we walk along the Mararoa river though a breathtaking and remote high valley and in the evening, we arrive at the Greensotne hut. From here Te Araroa follows the vally downhill to the parking lot at the Wakatipu lake and then a hitchhike away from Queenstown – but we have different plans. From the Greenstone hut we hike into the Greenstone valley which brings us to the Routeborn Track, one of the Great Walks in New Zealand. From the last camping site in the Greenstone valley we have to hike the Routeborn Track in one day because camping is not allowed and the three huts along the way are fully booked already.



31.01.2019 Von der Birchwood Farm nach Te Anau

Der Rasttag auf der Birchwood Farm hat unseren Füssen und meinem Knie gutgetan. Gestärkt gehen wir die nächsten langen Etappen an. Zuerst müssen wir 27 km vorbei an der Mt. Lincoln Farm, in der kein Übernachten erlaubt ist. Da wir die Etappe sehr langsam angehen, hält mein Knie gut durch. Ziel ist der Zeltplatz in Telford Burn. Man erkennt den Platz daran, dass mitten in der Wildnis auf einer Wiese ein kleines Toilettenhaus steht. Insgesamt zählen wir für heute Nacht 12 Zelte und Millionen von Sandflies. Da Sandflies nur tagaktiv sind, starten wir am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang mit Teekochen, Zeltabbau und Rucksack packen, um unsere erste Bergetappe in Angriff zu nehmen. Auch beim Wandern sind die lästigen Sandflies nicht zu sehen. Durch dichte Regenwälder, Weiden mit scheinbar endlosem schulterhohem Tusockgras und durch viele Flüsse gehen wir die nächsten Tage bis zur Staatsstraße SH94. Wir Trampen von dort nach Te Anau, um unsere Essensvorräte wieder aufzufüllen.

31.01.2019 From the Birchwood Farm to Te Anau

The day off did wanders for our feet and my knee. With our new-found strength we face the next longer leg. First, we have to walk 27 km past the Mt. Lincoln Farm where staying overnight is not allowed. As we start walking slowly my knee doesn’t hurt as much. Our destination is the camping site in Telford Burn. You can recognize the camping site by a little outhouse in the middle of nowhere. All in all, there are 12 tents tonight and thousands of sand flies. As sand flies are only active during the day, we decide to start making tea, folding the tent and packing our backpacks before sunrise and tackle our first mountain leg. While walking the sand flies are also nowhere to be seen. Through thick rainforests, endless fields with shoulder-high tussock grass and though many rivers to the State Highway SH94. From there we hitchhike to Te Anau to fill up our food supplies.



raus aus dem Wald , freier Blick auf die Birchwood Farm | out of the woods with a view of the Birchwood Farm
raus aus dem Wald , freier Blick auf die Birchwood Farm | out of the woods with a view of the Birchwood Farm

27.01.2019 Birchwood Farm

Wir sind heute auf der Birchwood Farm und machen einen Ruhetag. Die letzten Tage waren ziemlich anstrengend, da unsere Füße und Muskeln sich noch nicht an das stundenlange Gehen gewöhnt haben. Christine hat fast an jeder Zehe eine Blase und mir schmerzt das recht Knie. Die Tagesetappen waren uns mit fast 30 km zu lange für den Trailstart. Wir sind zwei Tage durch den zauberhaften Longwood Forest gelaufen. Der Pfad war zwar meist sehr schlammig und unsere Schuhe und Füße waren bei diesen Bedingungen kaum zu trocknen. Doch der märchenhafte Wald mit den Flechten, Moosen und den krüppeligen Bäumen hat uns dafür entschädigt.

27.01.2019 Birchwood Farm

Today we are at Birchwood Farm and we are taking a day off. The last couple of days were very exhausting because our legs and muscles are not used to walking for such long periods of time yet. Christine has a blister on almost every toe, and I have a sore right knee. The daily legs of 30 km were a bit too long for the start. We walked through the magical Longwood Forest for two days. The path was very muddy most of the time and so there was almost no chance of getting our shoes and feet to dry off. However, the enchanted forest with its lichen, mosses and the gnarled trees took our mind off our wet shoes.



22.01.2019 Von Invercargill nach Riverton

Der Start ist geglückt! Die erste Etappe geht von Invercargill nach Riverton und ist für den ersten Tag mit 33 km ziemlich lang. Wir fahren mit dem Leihwagen zum Flughafen und schultern unsere Rucksäcke. Zuerst wandern wir 10 km auf einem Fußweg neben der Straße bis zum Strand, dann nach rechts und immer dem Strand entlang bis Riverton. Auf halbem Weg wird es spannend, da die erste ernsthafte Flussquerung ansteht. Da die Durchquerung direkt an der Mündung des Flusses ins Meer stattfindet, sind wir von den Gezeiten abhängig - und genau heute ist Springhochwasser. Wir sind zwei Stunden vor Hochwasser dort und kommen gerade noch durch - das Wasser reicht uns bereits bis zum Bauch.

22.01.2019 From Invercargill to Riverton

We are off! The first leg stretches from Invercargill to Riverton and is very long for the first day with 33 km. We drove to the airport with the rental car and strapped on our backpacks. First, we hiked along a road to the beach and then to the right along the coast line following the beach until Riverton. Half-way there we had to wade through the first river. As this was directly at the delta of the river we had to look out for the tides – and we were unlucky because on that day there were spring tides. We arrived two hours before high water and just made it through – the water was up to our stomachs.




20.01.2019 Von Bluff nach Invercargill

Nach einer 35-stündigen Reise sind wir in Christchurch angekommen. Wir verbringen hier zwei Tage zum Akklimatisieren und um den Jetlag von 12 Stunden Zeitunterschied zu verdauen. Christchurch ist immer noch stark von den beiden Erdbeben von vor 7 Jahren gezeichnet, bei dem über 100 Menschen ums Leben kamen und die meisten Gebäude beschädigt wurden. Viele Gebäude sind noch immer wegen Einsturzgefahr gesperrt oder wurden inzwischen komplett abgerissen. Auch sind inzwischen viele neue Gebäude im Zentrum entstanden. Christchurch hat sich durch das Erdbeben stark verändert. Anschließend sind wir weiter nach Invercargill geflogen. Mit einem Leihwagen fahren wir dann zum Bluff, dem Startpunkt des Te Araroa auf dem Weg nach Norden. Im Oyster Cove tragen wir uns in das Tourenbuch des Wanderweges ein. Anschließend laufen wir um den Bluff herum und besteigen den Bluff Hill. Von oben sieht man im Süden die Stewart Island und Richtung Westen nach Invercargill. Das Wetter ist wechselhaft mit einigen Regenschauern. Morgen decken wir uns noch mit Proviant ein und übermorgen wollen wir dann von Invercargill loslaufen.

20.01.2019 From Bluff to Invercargill

After a 35-hour long journey we have arrived in Christchurch. We are spending two days here so we can adjust and sleep off the jetlag of 12 hours. Christchurch is still scarred by the two earth quakes that happened 7 years ago where over 100 people died and most of the buildings were damaged. Many buildings are still in danger of collapsing or have already been torn down. Many new buildings have been constructed in the center. Christchurch has changed a lot because of the earthquakes.

The next day we took a plane to Invercargill. We rented a car and drove to the Bluff, the starting point of Te Araroa. In Oyster Cove we put our names down in the tour book of the long-distance walk. Then we trekked around the Bluff and hiked up the Bluff Hill. From the top you can see the Steward Island in the north and Invercargill in the west. The weather is unsettled with a couple of rain showers. Our plan for tomorrow is to buy food and the day after tomorrow we want to start trekking from Invercargill.


Wanaka Blick vom Gipfel Mount Roy Neuseeland
Blick vom Mount Roy in Wanaka - ein Foto von unserem ersten Besuch in Neuseeland 1989

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