Irland - Großbritannien - Frankreich - Belgien - Niederlande 2018

Luisa und Philipp verlassen uns wieder in Amsterdam. Wir segeln weiter über das Markermeer und durch die Schleuse ins Ijsselmeer. Über Lemmer, Leeuwarden und Groningen fahren wir bis Delfzijl. Das Wetter hat sich in dieser Woche verschlechtert – Sturm und Regen haben Einzug gehalten und das schöne Sommerwetter vertrieben. Einige Tage können wir sogar auf den teilweise exponierten Kanälen nicht fahren, da uns der starke Wind beim Manövrieren vor den Brücken und Schleusen stark behindert. Eigentlich wollen wir mit dem Boot nach Cuxhaven weitersegeln und bei der 50 Jahrfeier von Trans Ocean mit eigenem Boot einlaufen, doch NW Sturm hindert uns nach Borkum und Helgoland weiter zu segeln. Wir beschließen die Ems hoch nach Emden zu fahren und dort Noe über den Winter an Land zu stellen.

 

Hier endet unsere Reise 2018.

 

Luisa and Philipp left the boat in Amsterdam. We continue our journey through the Markermeer and the lock to the Ijsselmeer. Via Lemmer, Leeuwarden and Groningen we continue to Delfzijl. The weather has finally changed to autumn with rain and strong winds. A few days we even could not sail on the canals due to a strong wind which makes manoeuvring close to locks and bridges unpredictable. Our plan was to sail to Cuxhaven for the 50th anniversary of our sailing club Trans Ocean. However, storm and high waves made it impossible for us to sail across the North Sea from Borkum. We finally decided to moor our boat for the winter in Emden.

 

This is the end of our tour 2018.

 



16.09.2018 Vlissingen - Staande Mastroute - Amsterdam

Nachdem wir die schöne Stadt Brügge ausgiebig besichtigt haben segeln wir weiter nach Vlissingen und fahren dort in die Kanäle der Staande Mastroute ein. Die gesamten Niederlande sind dicht von Kanälen durchzogen. Durch dieses System von Kanälen gibt es eine Route, in der man den Mast des Bootes stehen lassen kann – die sogenannte Staande Mastroute. Unser Hubkiel bleibt während der gesamten Durchfahrt meist oben, da die minimale Tiefe der durchfahrenen Kanäle mit 1,60m angegeben ist. Die Route führt von Vlissingen über Rotterdam, Haarlem, Amsterdam, dem Ijsselmeer und Groningen bis Delfzijl an die Ems. Auf dem Weg müssen unzählige Schleusen und Hub- bzw. Drehbrücken durchfahren werden. Wir kaufen uns vorab einen Gebietsführer für die Route, in dem viele Liegeplätze, alle Öffnungszeiten der Brücken und Schleusen und vor allem die Funkkanäle zum Anmelden bei geplanter Durchfahrt angegeben sind. In Amsterdam liegen wir in der Amsterdam Marina und verbringen dort einige Tage. Die regelmäßige Fähre in die Stadt von der Marina weg ist kostenlos.

From Zeebrugge we cycled the 10km to Brügge and visited the old historical city centre. The next day we continued sailing to Visslingen, where we entered the Staande Mastroute. The Netherlands have a wide network of water canals which can be sailed. There is a signed route through the canals where a sailing boat can sail with standing mast – the so called Staande Mastroute. The draft of the route had a minimum of 1,6m, therefore we kept our lift keel always up to avoid grounding. The Staande Mastroute lead from Vlissingen via Rotterdam, Haarlem, Amsterdam, the Ijsselmeer towards Groningen and ends finally in Delfzijl on the river Ems. On our way we had to pass many lift bridges and looks. Before we started we bought a special guide book where all the time tables of the bridges and looks and the radio frequencies for the announcements were included. In Amsterdam we moored in the Amsterdam Marina. The boat shuttle service across the river to the city centre is for free.

 



06.09.2018 Le Havre - Honfleur - Fecamp - Dieppe - Zeebrugge

Besuch hat sich angekündigt. Unsere Tochter Luisa und ihr Freund Philipp wollen uns ein Stück bis Amsterdam begleiten. In Le Havre steigen beide zu, und nach einem Tag Stadtbesichtigung in Le Havre geht es erst einmal zurück nach Westen in die Mündung der Seine nach Honfleur. Bei der Einfahrt nach Honfleur müssen die Tide und der Strom des Flusses beachtet werden. Am Eingang erwartet uns dann eine Schleuse und dahinter der sichere Hafen von Honfleur. Man liegt mit dem Boot mitten drin im Zentrum umgeben von einer wunderschönen pittoresken Altstadt. Die nächsten Tage segeln wir vorbei an Le Havre über Fecamp, Dieppe, Boulogne-sur-Mer nach Dunkerque. Ein besonderes Highlight dieser Strecke sind die weißen Kreidefelsen bei Fecamp. Danach verlassen wir Frankreich und segeln nach Zeebrugge in Belgien. Der Wind meint es die ganze Woche gut mit uns und weht immer um 20kn aus westlicher Richtung.

Our daughter Luisa and her boyfriend Philipp joined us for the next three weeks on our way along the coastline to Amsterdam. We picked them up in Le Havre. Our first day of sailing brought us back west into the river Seine to the nice village of Honfleur. Getting there was tricky, as we had to consider the tides and the strong flow of the river before entering the harbour of Honfleur. The mooring for sailing boats was in the city centre and is surrounded by old historical buildings which are reflecting the rich history of Honfleur. The upcoming days we continued sailing east and visited the villages of Fecamp, Dieppe, Boulogne-sur-Mer and Dunkerque. A special highlight during these days were the white rocks of Fecamp. After Dunkerque we left France and continued to Zeebrugge in Belgium.

 



29.08.2018 Cherbourg - Ouistreham

Von Cherbourg segeln wir zunächst mit perfektem Wind und einem Schnitt von 8 kn nach Saint-Vaast-La-Hougue. Bei der Einfahrt müssen wir uns genau an die Gezeiten halten, da der Hafen sein Tor nur etwa eine Stunde vor und nach Hochwasser öffnet. Saint-Vaast hat wie viele Orte entlang der Küste eine facettenreiche Geschichte, die vom Meer, dem Fischfang, aber leider auch viel vom Krieg erzählt. Vom Hafen aus wandern wir durch den Ort und hinaus zum Fort de la Hougue. Am nächsten Tag segeln wir einen längeren Schlag von 46 sm nach Ouistreham. Leider müssen wir einige Teile der Strecke mit dem Motor zurücklegen, da der Wind zwischendurch komplett einschläft. Die Marina von Ouistreham liegt sehr sicher und geschützt hinter einer Schleuse. Wir bleiben hier fast eine Woche und besuchen neben Caen mit seinen berühmten Klöstern auch einige Küstenorte. Entlang des Strandes sind viele alte und historischen Ferienhäusern und einige mondäne Hotels gebaut. An der Strandpromenade werden mit Schautafeln die verschiedenen Anlandungsstellen der Alliierten des D-Days im II. Weltkrieg dokumentiert.

From Cherbourg we had the perfect wind to sail to Saint-Vaast-La-Hougue with an average speed of 8 kn. When entering the harbour, it is important to keep the tide in mind as the gate only opens one hour before until one hour after high tide. Like many places along the coast, Saint-Vaast has a rich history that has to do with the sea, fishery, and unfortunately a lot of war. From the harbour we went on a walk through the village to the Fort de la Hougue. The next day we did a longer leg of 46 nm to Ouistreham. Unfortunately, we have to use the engine for parts of the journey because there is almost no wind. The Marina of Ouistreham is very safe behind a lock. We stayed here almost a week visiting Caen with its famous monasteries and other costal villages. Along the beach there are many old and historical holiday houses and a couple of chic hotels. Along the beach promenade the different landings of the Allies of D-Day during the II. World War are documented on signs.

 



20.08.2018 Channel Islands - Bretagne - Cherbourg

In Guernsey besucht uns unser Freund David aus Southampton, mit dem wir einige Male im Solent und im englischen Kanal gesegelt sind. Er begleitet uns entlang der Bretagne bis nach Cherbourg.  Da er das Segelrevier sehr gut kennt, gibt er uns die Sicherheit, die wir bei den Strömungen von bis zu 8 kn und Tiden bis zu 11 m brauchen. Zunächst segeln wir nach Paimpol. Von dort geht es dann weiter zu den Orten Binic, Dahouet mit seiner sehr engen Einfahrt und Saint Cast. Da wir Saint Malo schon einmal besucht haben und der Trubel in allen Marinas sehr groß ist, segeln wir von Saint Cast Richtung Norden nach Jersey. In Jersey warten wir dann im 10er Päckchen bis der Tidenstand hoch genug ist, um in die Marina einfahren zu können. In den nächsten Tagen geht es dann weiter wieder über Guernsey nach Cherbourg. Um das Cap de la Hague werden wir mit über 7 kn Strömung bei wenig Wind geschoben. Auch hier ist wie im gesamten Gebiet der Channel Islands eine gute Planung wichtig, denn bei Gegenstrom kommt man um das Kap kaum herum. In Cherbourg verlässt uns David wieder und fährt mit der Fähre zurück nach England. Danke David für schönen Tage und die vielen tollen Tipps rund um das Boot.

Our friend David from Southampton is joining us in Guernsey for the upcoming days. We already sailed with David on his boat in the Solent and the Channel. He will join us on our loop along the coast of the Bretagne and back to Cherbourg. David knows the area very well as he has been sailing in this area for many years. He gives us the knowledge we need with currents up to 8 kn and tide up to 11 m. First we sailed from Guernsey to Paimpol. From there we continued via Binic, Dahouet to Saint Cast. We did not go into Saint Malo, as we already visited this city some time ago and the marina is known to be crowded during the holiday season. Our next port of call was Jersey, where we had to wait for high tide alongside 10 boats on the waiting pontoon before we could enter the marina. From Jersey we continued via Guernsey to Cherbourg. We were pushed around the Cap de la Hague with a current of 7 kn. Planning ahead is essential in this area, as it would be impossible sailing around this Cap with this current against us. In Cherbourg David took the evening ferry back to England. Thank you David for joining us and all the helpful tips on the boat.

 



03.08.2018 Isle of Wight - Channel Islands (Alderney und Guernsey)

Die nächste Herausforderung ist die Überquerung des englischen Kanals zu den Kanalinseln nach Alderney. Zunächst gilt es auf der 70sm langen Überfahrt die Gezeitenströmung zu beachten, die bis zu drei Knoten stark ist und alle 6 Stunden von Ost nach West strömt und sich dann die nächsten 6 Stunden umkehrt und in die Gegenrichtung fließt. Auch das Verkehrsaufkommen der Berufsschifffahrt ist hier sehr stark. Durch den Kanal führt eine der am stärksten befahrenen Schifffahrtswege der Welt, mit riesigen Tankern und Containerschiffen aufgereiht wie auf der Perlenschnur. Für diese Riesen ist auf der Karte ein großes Verkehrstrennungsgebiet nördlich der Kanalinseln ausgewiesen, das wir auf seiner Ostseite umgehen wollen. Wir starten vor Sonnenaufgang in Yarmouth um die Strömung aus dem Solent hinaus zu nutzen. Nach kurzer Segelzeit schläft der Wind ein und wir müssen die gesamte Strecke bei Flaute bis nach Alderney motoren. Die Schifffahrtsstraße erweist sich als nicht schwierig. Unterstützt von unserem AIS können wir einen möglichen Kollisionskurs mit den großen Schiffen gut einschätzen und manövrieren uns so gut und sicher über den Kanal. Bei der Ankunft in Alderney unterstützt uns die Strömung und schiebt uns in den weitläufigen Hafen. Da alle 70 Bojen besetzt sind, ankern wir im Hafen vor dem Toulouse Rock.

 

Die Kanalinseln gehören zum United Kingdom, haben aber einen Sonderstatus und sind nicht Teil der EU. Mit dem Guernsey und Jersey Pfund gibt es auf den Inseln eine eigene Währung, die aber 1:1 in das britische Pfund umgerechnet wird. Im 2. Weltkrieg waren alle Inseln von deutschen Truppen besetzt. Zeugnis von dieser Zeit geben die unzähligen Wehranlagen entlang der Küste der Inseln.

The next challenge was the crossing of the English Channel to Alderney and the Channel Islands. First, we had to consider the current which flows for 6 hours with 3kn from the west to the east and then the next 6 hours in the opposite direction. The Channel is considered as one of the world’s most busy shipping routes, consequently we expected a high number of big containerships and tankers passing the Channel. North of the Channel Islands, the map showed a traffic separation zone for the big ships, which we planned to bypass on the east side. We started from Yarmouth before sunrise to get the current pushing us while we leave the Solent. After a short period of sailing the wind dropped completely and we had to motor almost the complete 70nm to Alderney. The density of the ships leaving the separation zone wasn´t as high as expected. With the support of the AIS we were able to manage the risk of a collision course very well and got save across the Channel. Shortly before we arrived in Alderney the west flowing current pushed us in the big harbour of the island. In the harbour all the 70 mooring bouys were occupied. We dropped our anchor west of the Toulouse rock in the harbour.

 

The Channel Islands belong to the United Kindom, however, they have a special status and are not part of the EU. Beside the Britisch Pound the islands use their own currency of Jersey and Guernsey Pound, which has an exchange rate of 1:1 to the Britisch Pound. During WWII the Channel Islands were occupied by the German army. The occupation is documented by many forts along the coast line of the islands.



03.08.2018 Portland - Yarmouth (Isle of Wight)

Nach einem etwas längeren Aufenthalt in Portland mit einigen Klettertagen geht es weiter Richtung Isle of Wight. Die Fahrt dorthin muss genau geplant werden, da man zunächst St. Albans Head umrunden muss und dann mit dem Strom in den Kanal zum Solent einfahren soll. Kommt man hier zur falschen Zeit an und beachtet die Tide nicht, kann es trotz wenig Wind hohe Wellen und starke Gegenströmung geben. Unsere Rechnung geht auf. Mit raumen Wind und unter Parasailor segeln wir die 30sm zu der Isle of Wight, um dann nur mit der Genua und unterstützt von 3 kn Strömung durch den Kanal in den Solent einzufahren. Yarmouth ist der erste Hafen auf der Insel wenn man aus dem Westen kommt. Wir verbringen dort einige Tage und radeln zu den Needles und den Kreidefelsen an der Westspitze der Insel.

We had a longer stay in Portland Marina and spent some nice days with rock climbing on Portland Peninsula. We planned then to continue sailing east to the Isle of Wight. The sail to the Isle of Wight needs a very careful plan upfront, as we first had to round St. Albans Head and then wanted to use the current into the Solent to reach Yarmouth. If you leave Portland with a wrong timing you can get some high waves caused by a current against you, which could make the sail very unpleasant. Our timing worked, and we sailed supported by our Parasailor 30nm close to the Isle of Wight and continued with just the Genoa and a supportive 3kn current into the Solent to reach Yarmouth. We spent a few days in Yarmouth and were cycling to the white cliffs and The Needles on the west coast of the island.

 



29.07.2018 Scilly Islands to Portland

Von den Scilly Islands wollen wir weiter entlang der englischen Südküste zu der Isle of White. Wir fahren sogesehen den Coastal Path mit dem Segelboot ab und finden vom Boot aus, die gelaufene Strecke und die traumhaften Zeltplätze meist nur schwer. Die Intensität der Landschaft ist beim Laufen entlang der Küste wesentlich größer als aus der Distanz des Segelboots. Über die malerischen Hafenstädte Penzance, Helford, Fowey, Salcombe und Dartmouth landen wir für mehrere Tage in Portland. Hier haben 2012 die olympischen Segelwettkämpfe stattgefunden. Uns interessieren aber mehr die Felsen auf der Halbinsel, da es hier einige Klettergebiete gibt. Zu unserer Überraschung sind die Touren auch noch mit Bohrhaken ausgerüstet. Nach 3 Tagen am heißen Fels scheint das lange anhaltende Schönwetter heute erst mal beendet: Sturm mit viel Regen halten uns im Boot fest.

From the Scilly Islands we continued sailing along the south coast of England. From the distance of the boat we hardly could identify the locations we passed during hiking the Coast Path. We much more enjoyed the landscape of the coastline during hiking than during sailing. All the highlights were not visible from the distance with the boat. After we had visited Penzance, Helford, Fowey, Salcombe and Dartmouth we finally moored for several days in Potland. During the Olympic games 2012 all the sailing competitions took place north of Portland harbour. However, we were more interested in the cliffs of the Portland Peninsula, where we found several good rock climbing areas. Surprisingly all the routes were bolted. Today in the morning it seems the good weather which we had the previous weeks came to an end: Storm and heavy rain keeps us in the boat.



11.07.2018 Scilly Islands

Nachdem wir den South West Coast Path erfolgreich durchlaufen haben, fahren wir mit Bahn und Bus zurück nach Padstow zu unserem Boot. Nach ein paar Tagen Erholung und Kräfte tanken, wollen wir weiter zu den Scilly Islands. Die Wettervorhersage passt und wir segeln mit einem Stop in St. Ives nach Saint Mary's, der größten Insel der Scilly Islands. Auf der Insel hat man bei diesem traumhaften Sommer dieses Jahr eher das Gefühl auf den Seychellen zu sein. Nur die Wassertemperatur holt einen schnell zurück nach England. Die nächsten Tage besuchen wir noch Tresco mit seinem berühmten tropischen Garten, Bryher und die Insel Saint Agnes. Das Wetter meint es mit viel Sonnenschein und wenig Wind immer noch sehr gut mit uns. So haben wir auch kein Problem mit Schwell am Ankerplatz.

 

After finishing the South West Coast Path successfully, we return to our boat in Padstow to rest a couple of days. Our plan is to visit the Isles of Scilly.

As the weather forecast predicts good weather for the upcoming week, we sail, with a stopover in Saint Ives to Saint Mary's, the largest island of the Isle of Scilly. Thanks to the weather we are more under the impression of being in the Seychelles but the temperature of the water brings you back to reality. The next days we also visit the islands of Tresco with the famous tropical garden, Bryher and Saint Agnes. The weather and the sailing conditions are perfect during this week of our stay.

 



Vom 17.05. bis 04.07. 2018

South West Coast Path von Minehead bis Poole. Das sind 1014km und 35000Hm entlang der West und Südküste Englands. Details und Bilder gibt es hier.


14.05.2018 Lundy Island

Nach 2 Wochen in Milford Haven ist es Zeit weiter nach Süden zu fahren. Entlang der Westküste Englands kommen wir zunächst in einer Tagesetappe nach Lundy Island. Die gesamte Insel ist 5 km lang und 1 km breit und wird von dem National Trust erhalten. Sie ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf der Ostseite der Insel liegen wir vor Anker und fahren mit unserem Dinghi an Land. Auf der Insel leben nur ca. 30 Menschen, zumeist Beschäftigte des National Trust, die sich um die Erhaltung der Gebäude und Infrastruktur der Insel kümmern. Autos fahren hier keine. Am Tag kommt einmal ein kleines Versorgungsschiff, das Touristen und die für das Leben auf der Insel notwendigen Dinge bringt. Es gibt auf der Insel eine großartige Rundwanderung, die wir beim bestem Wetter unternehmen.

 

After more than two weeks in Milford Haven, it's time to continue sailing south. We are sailing along the west coast of England to Lundy Island. The island is a nature reserve, is 5 km long and 1 km wide and is maintained by the National Trust. We anchored on the east coast and motored with our dinghy ashore. The island has approximately 30 habitants and almost all of them are employees of the National Trust busy maintaining the infrastructure of the island. There are no cars. There is one ferry per day which brings tourists and all the necessary goods for living. We were using the perfect weather conditions to do a circular walk around the island.

 



08.05.2018 Coastal walk in Pembrokeshire

Bei den Zustiegen zu den verschiedenen Kletterfelsen läuft man immer ein Stück des Pembrokeshire Coast Path entlang. Der Küstenweg mit seinen knapp 200 Meilen (ca. 320 Kilometer) ist Teil des Coast Paths Wales, der die gesamte Küste Wales entlang zieht. Da die Wanderung immer herrliche Ausblicke auf das Meer und die Klippen bietet, beschließen wir einige Etappen zu gehen. Die Etappen sind zu dieser Zeit sehr einsam und beschaulich. Das Wetterglück ist auch auf unserer Seite, so können wir die Etappen richtig genießen.

 

To get to the rocks you have to walk along the Pembrokeshire Coastal Path. The Path is part of the Coastal Path Wales. Inspired by what we saw, we decided to hike a few legs of the path to enjoy more of the views of the sea and the cliffs. At this time of year it is very quiet and there are not many people. Even the weather during these days improved a lot with sunshine and temperatures closed to 20 degrees.

 



01.05.2018 Klettern in Pembrokeshire

Der Bezirk um Milford Haven heißt Pembrokeshire, und ist bei Kletterern bekannt durch seine ausgezeichneten Felsen direkt über dem Meer. Auch wir wollen uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und besuchen einige Kletterfelsen. Bei einer Tide von 8m ist ein Blick in den Gezeitenplan von Vorteil, da man bei Flut an den meisten Klippen den unteren Teil nicht klettern kann. An den Wandfuß und zum Einstieg der Klettereien gelangt man durch abseilen. Für uns ungewohnt, stecken hier an den Felsen keine Haken. Nicht mal die Abseilstellen sind vorbereitet. Alle Absicherungen während des Kletterns und die Abseilstellen sind mit mitgebrachten Schlingen, Klemmkeilen und Friends selbst herzustellen. Da wir unsere gesamte Kletterausrüstung auf dem Boot mitführen stellt uns das vor keine Probleme.

 

Milford Haven lies in the district of Pembrokeshire. The coast of the district is famous for its fabulous rock for climbing. We took the opportunity in testing some of these rocks. As the tide can reach a delta of almost 8m between low tide and high tide, a careful look in the tide table is necessary to get to the base of the climbs because most of the bases are under water during high tide. The climbing routes are not equipped at all with any bolts. So, we had to take many nuts, friends and ropes with us to be able to protect ourselves during climbing. Luckily we have all the necessary equipment on the boat.

 



26.04.2018 Milford Haven, Wales